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01.01.1970

Das Schicksal der Stolberger Juden

Das Schicksal der Juden in Stolberg- Tour gegen das Vergessen

„Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird anfällig für neue Ansteckungsgefahren.“ Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker am 8. Mai 1985 zum 40. Jahrestag der Beendigung des Krieges in Europa und der nationalsozialistischen Herrschaft.

In Stolberg lebte eine kleine jüdische Gemeinde voll integriert. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden die Stolberger Juden drangsaliert, zur Auswanderung gezwungen oder deportiert. Auf unserem Streifzug am Jüdischen Friedhof vorbei und durch die Innenstadt halten wir an einigen Häusern, wo die Juden gelebt und gearbeitet haben, und setzen uns mit ihrer Leidensgeschichte auseinander.

Der Stadtrundgang am 9. November 2019 um 11:00 Uhr vermittelt Jugendlichen und Erwachsenen historische Fakten und soll Toleranz im Umgang mit unseren Mitmenschen wecken, egal welcher Herkunft.

Der Teilnahmepreis beträgt 7,00 €. Eine Anmeldung ist erforderlich! Die Tour findet nur statt bei einer Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen.

Tickets und weitere Informationen sind bei der Stolberg-Touristik, Tel. 02402 99900-80 oder durch Klick auf den Button erhältlich.