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01.01.1970

Die Reitwerke im Vichtbachtal

Weit vor den Kupfermeistern siedelte sich im Vichtbachtal ein Handwerk an, das als Wiege der aus dem Ruhrgebiet bekannten Hoesch-Dynastie bezeichnet werden kann. Gewisse Standortvorteile ließen im Vichtbachtal sogenannte Reitwerke in grüner und landschaftlich reizvoller Umgebung entstehen. Besonders in den Bereichen Schevenhütte, Vicht und Zweifall findet man die heute pittoresk und idyllisch anmutende Reitmeister-Architektur. Lassen Sie sich nicht täuschen, Reitwerke und Reitmeister haben rein gar nichts mit Pferden zu tun, sondern sind Begriffe des vorindustriellen Eisenhüttengewerbes, das entlang des Vichtbachs im 13. und 14. Jahrhundert entstanden ist. Der Gästeführer Peter Sieprath erkundet mit den Teilnehmern wo der Hammer im Vichtbachtal hängt und nimmt Sie mit auf eine Zeitreise zwischen Vicht und Zweifall. In Zweifall haben Sie zudem die Möglichkeit im Rahmen der Führung die evangelische Kirche mit Friedhof zu besuchen. Bei der anschließenden Einkehr können Sie über das erlangte Wissen noch ein wenig fachsimpeln.

Termine 2020 folgen Anfang des Jahres.
Treffpunkt: Parkplatz Neuenhammer
Dauer: ca. 3 Stunden
Preis: 12,50 € pro Person

Führung für individuelle Gruppen zum Wunschtermin möglich.
Preis: 65,00 € bis zu 25 Personen
Dauer: ca. 3 Stunden